Die nicht einsehbare „Deponie Eggergraben“ in Preg soll in Zukunft eine Deponierung von industriellen Reststoffen (bspw. Stahlstaub und Schlacken) aus der Mur-Mürzfurche ermöglichen. Durch deren Lage gibt es keine unmittelbaren Anrainer. Nun erfolgt der Start des UVP-Verfahrens. Die Aufnahme des Betriebes ist im Jahr 2029 geplant.
Insgesamt kann am Standort im Eggergraben pro Jahr ein Abfallvolumen von rd. 200.000 t deponiert werden. Der Großteil des Industrieabfalls von maximal 160.000 t, welcher hauptsächlich aus der Mur-Mürzfurche stammt, wird direkt, ohne weitere Aufbereitung in die Deponie eingebaut. Maximal 40.000 t pro Jahr werden in der Behandlungs- und Stabilisierungsanlage behandelt und durch die Beimengung von Wasser und Zement deponierfähig gemacht.
Durch die Beimengung von Zement und Wasser erhöht sich das Gesamtvolumen um 20.000 t auf insgesamt 220.000 t pro Jahr. Zur Behandlung des Abfalls wird ein Ausstufungsverfahren durchgeführt.
Es werden keine asbesthaltigen Materialien behandelt oder deponiert.
Das Investitionsvolumen
beträgt rd. 26 Mio. €.
Die Aufnahme des Betriebes ist ab dem Jahr 2029 geplant.
Der Standort ist für die Errichtung einer Reststoffdeponie ideal. Denn die Deponie ist kaum einsehbar, da sie als Hang- und Muldendeponie konzipiert ist und sich zwischen den beiden Steinbrüchen auf der Bergbauhalde im Eggergraben befindet. Aufgrund der abgeschiedenen Lage gibt es keine unmittelbaren Nachbarn.
Nein. Zur Behandlung der Abfälle in der Behandlungs- und Stabilisierungsanlage wird ein Ausstufungsverfahren durchgeführt. Dadurch wird behördlich festgestellt, dass der Abfall „nicht gefährlich“ und daher deponierungsfähig ist. Der Nachweis erfolgt durch ein Gutachten und die anschließende Freigabe durch das Umweltministerium. Erst dann darf dieser deponiert werden.
Eine Deponierung von gefährlichen Abfällen verbietet das Gesetz und die Deponierung von asbesthaltigem Material am Standort ist definitiv nicht vorgesehen. Zur Behandlung des Abfalles in der Behandlungs- und Stabilisierungsanlage wird ein Ausstufungsverfahren durchgeführt. Dadurch wird behördlich überprüft ob der Abfall „nicht gefährlich“ und damit deponierungsfähig ist.
In der Deponie Eggergraben ist die Deponierung von Industrieabfall aus der Mur-Mürz-Furche geplant. Es handelt sich dabei um Reststoffe wie beispielsweise Schlacken oder Stahlstaub, die ungefährlich sind.